Anbau

Die Gärtnerei Hermans-Walter baut ganzjährig orange Paprika an. Anfang Dezember werden die jungen Pflanzen gesetzt, so können die ersten Früchte im März geerntet werden. Bis einschließlich November tragen die Pflanzen Früchte, die während der ganzen Saison zu ihrem individuellen optimalen Erntezeitpunkt einzeln von Hand gepflückt werden.

Beim Anbau setzen wir auf:

  • Qualität
    Besonderen Wert legen wir auf die Produktqualität. Dabei sind die Aspekte Geschmack, Haltbarkeit, Form, Anbauweise und Anfälligkeit für Krankheiten äußerst wichtig. Die besten Sorten und Anbaubedingungen werden deshalb immer wieder getestet und wenn nötig angepasst.
  • Nachhaltigkeit
    Um die Pflanzen vor Krankheiten und Plagen zu schützen und ihre Natürlichkeit zu bewahren, setzen wir biologischen Pflanzenschutz ein. Die Nützlinge gehen gegen die Schädlinge vor und sorgen auf diese Weise für ein biologisches Gleichgewicht im Gewächshaus. Hummeln werden für die natürliche Bestäubung der Pflanzen eingesetzt.
  • Zertifizierung
    Die Gärtnerei Hermans-Walter ist GlobalGAP-zertifiziert (Good Agricultural Practice) und befolgt den HACCP-Hygienecode (Hazard Analysis and Critical Control Points). Damit erfüllen wir die Anforderungen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit, Nachhaltigkeit und Qualität sowie die Vorschriften des Lebensmitteleinzelhandels.
  • Optimale Nutzung von Wasser und Nährstoffen
    Der Gebrauch von Wasser und Nährstoffen wird bei unserem Anbau durch ein geschlossenes System optimiert. Regenwasser wird zum Beispiel in Bassins aufgefangen und zum Gießen der Pflanzen eingesetzt. Überschüssiges Wasser fangen wir in Silos wieder auf. Wasser und Nährstoffe werden so wiederverwendet und von den Pflanzen genutzt.
  • Energieeffizienz / Nachhaltigkeit
    Unser Betrieb verfügt über eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK). Bei dieser Energie-Gewinnungsmethode wird durch die Verbrennung von Gas CO2, Elektrizität und Wärme gewonnen. Die Wärme setzen wir ein, um die für unsere Produkte optimale Anbautemperatur im Gewächshaus herzustellen. Das COwird gesäubert und von den Pflanzen als Nährstoff gebraucht. Der Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist – 3.000 Haushalte können wir damit versorgen.

    Der optimale Einsatz der freigesetzten Wärme, des CO2 und der Elektrizität macht die KWK zu einer überaus effizienten Methode der Energiegewinnung. Sie hat einen Wirkungsgrad von gut 95 Prozent. Im Vergleich: Andere Energieanlagen haben einen Wirkungsgrad von gerade mal 40 bis 45 Prozent.